Gesundheitsförderung in den Versorgungssystemen: Ein Widerspruch?
Der Gesundheitsbereich in all seinen alten und neuen Facetten wird ein wesentlicher Treiber des nächsten "Kodratieff-Zyklus" sein, eine Dampfmaschine am Arbeitsmarkt. Hier sind sich alle einig.
Der Gesundheitsbereich - von den Ambulanzen über MedicalWellness bis hin zu den Zahnkliniken - ist in Deutschland der Arbeitsmarkt der Zukunft. Er ist der Kontaktpunkt, von dem aus man mit den richtigen Ansätzen, Methoden und Instrumenten in alle gesellschaftlichen Bereiche und Schichten hineinwirken kann.
Das KEV-Seminar geht der Frage nach, ob man in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder ambulanten Versorgungsstrukturen, in denen es in erster Linie um "Krankheit" geht, die Gesundheit fördern kann und sollte.
An konkreten Beispielen wird aufgezeigt, dass es sich lohnt, Gesundheit auch bei denen zufördern, die krank sind.
Auch lohnt es sich parallel dazu, von Beginn an den Gesundheitsbereich präventiv und gesundheitsförderlich zu gestalten, da die Mitarbeiter selbst in ihrer Funktion als Multiplikatoren die angestrebte Gesunderhaltung grenzüberschreitend mit Leben füllen können.
Darüber hinaus ist im Kontext von immernoch über dem Durchschnitt liegenden Fehlzeiten und Fluktuationen in den unterschiedlichen Gesundheitsbereichen ein Gesundheitsmanagement auch aus wirtschaftlicher Perpektive notwendig.
Das Seminar vermittelt das Wissen über nachhaltig wirksame Ansätze und Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung im Gesundheitsbereich. Es dient fernerhin dem gemeinsamen Austausch und der Reflexion zwischen den Teilnehmenden.
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